Das Hepatitis-D-Virus ist eine Viruserkrankung mit hohem Übertragungsrisiko.
Meistens wird das Virus über das Blut übertragen, kann aber auch in anderen Körperflüssigkeiten vorkommen – insbesondere in Speichel, Tränen, Sperma sowie Menstruations- und Vaginalsekret.
Mit dem Beginn der groß angelegten militärischen Invasion am 24. Februar 2022 hat sich die Lage aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos sowohl bei Soldaten als auch in der Zivilbevölkerung verschärft. Zu diesen Risiken zählen Verletzungen, Wunden, Kontakt mit Blut sowie eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung und Präventionsmaßnahmen.
❗Wichtig: Eine Infektion mit Hepatitis D ist nur bei Vorhandensein des Hepatitis-B-Virus möglich. Menschen, die keine Hepatitis B haben oder dagegen immun sind, können nicht an Hepatitis D erkranken.
Am häufigsten erfolgt die Ansteckung durch:
Die sexuelle Übertragung tritt häufiger bei nicht geimpften Personen auf, insbesondere bei mehreren Sexualpartnern.
Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen: Hepatitis D wird nicht durch alltägliche Kontakte übertragen – Umarmungen, Händeschütteln, gemeinsames Geschirr oder Küsse ohne Blutkontakt. Aufklärung, Impfung und sicheres Verhalten sind der Schlüssel zum Schutz.
Es gibt zwei Infektionswege:
Ein erhöhtes Risiko für eine Ko- oder Superinfektion mit Hepatitis D haben:
Wir sind für Sie da, um Ihnen dabei zu helfen, diese Schritte ruhig und verständlich zu durchlaufen – vom Test bis zu den nächsten Entscheidungen.

